Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungsfaktoren

Weit verbreitet ist die Zurückhaltung gegenüber der Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungsfaktoren. Dabei dient sie als Werkszeug zur Produktivitätssteigerung. Warum?

Was sind psychische Faktoren? …. die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken ……Psychisch einwirken bedeutet: kognitiv, informationsverarbeitend und emotional. D.h. alles, was einen Einfluß im Wahrnehmen, Denken, Handeln und Fühlen hat. Diese Aussenreize wirken erstmal wertneutral .

Der Körper reagiert mit Ausschüttung der Stresshormone. Er erwartet einen erhöhten Energiebedarf und Konzentration auf die Aktivierung  des Herz-Kreislauf-Systems und der Muskulatur. Der Mitarbeiter empfindet und bewertet ihn als positiv oder negativ wirkend. D.H: Jeder Reiz am Arbeitsplatz beschäftigt unser Hirn, unseren Arbeitsspeicher. Er verbraucht für die Wahrnehmung, Bewertung und anschliessender Reaktion Energie.

Wertvolle Ernergie, die für den Arbeitsprozess verloren geht.

Mein Angebot: Durch den moderierten Analyseworkshop (nach den GDA- Leitlinien) erfahren sie die Fehlbelastungen ihrer Mitarbeiter und gewinnen zusätzlich durch Abfrage der positiven wirkenden Merkmale Einblick in die  Ressourcen. Vorgeschlagene Lösungen zu Belastungsreduzierung dienen zur Verbesserung der Arbeitsituation. Durch die Wertung der Mitarbeiter, in der Dokumentation grafisch dargestellt, erkennen sie ihre Handlungsfelder.

Der moderierte Analyseworkshop hat sich als praxistauglich erwiesen.

Modell 1 : Moderierter Analyseworshop ohne Führungskräfte

Modell 2: (für kleine Gruppen) Theoretischer Teil für alle. Die Mitarbeiter sammeln und werten ihre Faktoren innerhalb der Gruppe, die Führungskräfte jeder für sich. Die Führungskräfte haben anschließend mit dem Moderator die Gelegenheit im Einzelgespräch ihre Faktoren zu besprechen und für die Dokumentation freizugegeben.

Modell 3: (für Gruppen mit internen Problemen) theoretischer Teil für alle, Sammlung und Wertung der Faktoren jeder für sich, um dann die Ergebnisse im Einzelgespräch dem Moderator zu besprechen und für die Dokmentation freizugeben.

Modell 4: Sie führen eine Befragung durch. Anschließend werden im Workshop die Ergebnisse der Gruppe vorgestellt, die Belastungsfaktoren priorisiert, konkretisiert und Lösungen dazu erarbeitet.

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